23Apr

Fünen

Fünen

Müsste Angeln mein Überleben sicherstellen, dann hätte ich ernsthafte Probleme. Zum Glück gibt es auch auf der dänischen Insel Fünen ausreichend Supermärkte und Erholung satt.


Morgens, vor dem ersten Kaffee, stehe ich als erstes etwas perplex “Aug in Aug” mit meinem Lieblingsfotomodell vom Hinterhof. Dann, ein paar Kaffees und unbedeutende Autobahnkilometer später, am fast sommerlichen Fels. Was für ein herrlicher Tag am Krockstein im Harz! Obendrauf noch mein eigenes Projekt “Rampensau, 8” am Sektor Hades erstbegangen, noch besser würde schon weh tun 😀


Ich klettere seit mehr als zwanzig Jahren und kenne immer noch nicht alles Gebiete im Umkreis von +/- 2h Autofahrt um Hannover. Ein unhaltbarer Zustand, wie ich finde. Zum Glück hatte ich am letzten Sonntag ortskundige Führer, die mir den Südharzer Bühberg zeigten. Nebenbei wurde ein Relikt aus längst vergangener Zeit entdeckt, mache hielten es für einen Zustiegshammer (!?), vielleicht hat aber auch ein Marvel Held etwas verloren…

 


Der letzte Samstag hat mich hoffen lassen, dass es mit dem “Winter” endlich zu Ende geht. Dann kommen bestimmt auch wieder mehr Klettermodels vor die Tür…
Ansonsten komme ich mit den tierischen Darstellern auch zurecht, nur die quirligen Meisen sind zum Haare raufen.



Ein wenig mehr Winter als vor der eigenen Haustür – der Harz macht es möglich. Zusätzlich macht die Altstadt von Wernigerode vor der Kamera auch ein gutes Bild.


Angeln und dann auch noch im Winter!? In Dänemark kein Problem, wenn es neben kalten Fingern beim Angeln auch Begleiterscheinungen wie einen Ofen und den ein oder anderen Single Malt gibt.
Leider gab es wenig Fisch, dafür aber viel Frischluft, auch dank eines durchziehenden Sturmtiefs.



Bei meinem Leben musste ich schwören, dass ich den Ort nicht preisgeben werde, da ich sonst der Ethikkommission schutzlos ausgeliefert bin.
Wie auf den Bilder zu sehen ist – eh sandig, kalt und naja…


50 Minuten Zustieg, was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt! Ein herrlicher Tag mit blauem Himmel und einem Schuhzuspiel, das sogar “Stockalon” von den Utah Jazz vor Neid hätte erblassen lassen. Nebenbei wurden auch schöne Boulder bezwungen und an der Dawn-Wall-Traverse gearbeitet 😉
Nur vereinzelte Herren mokierten sich über die Temperaturen und später über das Bouldern im Allgemeinen.
Der künstlerische Aussetzer meinerseits war sicherlich die “mannequin-challenge” als Foto, aber die Herren haben ALLES gegeben!