Selter

11Jun

Selter!

Selter!

Der Staub muss ja runter von den neuen Routen, auch bei schwülwarmen 25°! Ins Schwimmbad kann man ja noch im Sommer gehen…
Ein paar Bilder vom letzten Wochenende von der Lichten Wand und der Igelwand.


Michi und ich waren seit Beginn des Jahres damit beschäftigt alte Projekte zu “vervollständigen” bzw. neue Routen an der Lichten Wand einzubohren. Die Wand ist zwar nicht besonders hoch, aber die Felsqualität ist gut und die Kletterei überraschend anhalten. Hier zwei Bilder von einer denkwürdigen Fotoaktion:


An der Igelwand gibt es zwei neue Routen, die auf Wiederholungen warten! Im ganz linken Teil der Wand ist talseitig die unterhaltsame Traverse “Hedgehog of doom” (7-) dazu gekommen, sie nutzt das alte Plättchen im linken Teil der Talseite der Wand und quert oberhalb der kleinen Grotte nach rechts. Die zweite Tour befindet sich links um die Ecke vom Hedgehog und hört auf den Namen “Solex” und ist mit 7- bewertet. Rückmeldungen zu den Bewertungen sind willkommen!

Die Bilder sind mittels Fernauslöser entstanden, um Euch wenigstens einen Eindruck zu vermitteln.


Leider hat sich am bestehenden Kletterverbot nichts verändert, soviel vorweg. Bei einem Besuch im verbliebenen offenen Teil des nördlichen Selters, bin ich auf die in Vergessenheit geratene Cyclopenwand gestossen, an der sich eine eingebohrte Route fand – Transsylvanien 7+/8-

Die Wand ist nicht sonderlich hoch (Routenlänge (ca. 8-9 m), hat aber Topfels mit schönen Strukturen. Das Ergebnis, nach einiger Arbeit, sind die Routen Dirtbag 7+ (Michi), Mokotiki 7-, Altes Suppenhuhn 7 und  Legalize it 6+ (v.l.n.r. ohne bestehende Routen). Hinsichtlich der Bewertungen wären Michi und ich für Rückmeldungen dankbar, so ist Mokotiki z. B. nicht ganz offensichtlich an der Schlüsselstelle. Viel Spass!


Da ja momentan kein Winter ist, sondern eher frühlingshafte Temperaturen, kann man ja mal vor die Tür gehen. Gesagt – getan. Auch abseits der Kletterfelsen ist das Leinebergland wirklich eine hübsche Sache und es ist erstaunlich wo überall Menschen wohnen.

Weniger schön und eher sehr enttäuschen waren Schilder, die im Selter stehen und die ich noch nicht kannte. Wenn man dort in der Vergangenheit viel Spaß hatte, ob nun sportlich oder mit dem doch recht kleinen Kreis der Kletterer die sich doch trafen, dann ist es ein bitteres Erlebnis das mit ansehen zu müssen. Ich vermisse das Klettern im Selter!

 


19Jun

Gelockt, geblockt, geflashed!

Halt stopp, es ist kein Begehungsstil gemeint, sondern ein meiner widerspenstigen Slaveblitze hat für Licht gesorgt, der Andere hatte wohl schon Wochenende.

ie wenig bekannte Lockmauer war das Ziel des letzten Sonntags. Nach katastrophaler Suche des Felsens mit diversen Rückschlägen, führte die Wanderung aber letztlich zu einem glücklichen Ende. Überschaubare drei Routen  und eine Kombination finden sich hier. Also warm machen und dann ran an eine der Besten im Grad 9-. Im Ergebnis lässt sich festhalten, der Fels ist wieder sauberer geworden und ich kenne den Zustieg – ach ja und der Sack hängt…