Goettinger Wald

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich es vor etwa zwei Wochen mal wieder an die Hauwand geschafft. Neben einer Busladung Niederländer, hatte es auch die Sonne mit blauem Himmel geschafft – eine nicht alltägliche Kombination. Da die Routen schonungslos Trainingsrückstände bei mir und anderen Mitstreitern aufgedeckt haben, hilft es nicht – wiederkommen!


In letzter Zeit kamen ja  eher schlechte Nachrichten aus dem Göttinger Wald, der Grund dafür waren die Sperrungen einer Vielzahl von Naturfelsen. Auch deshalb war es schön mal wieder dort gewesen zu sein, zudem an Felsen, die neu für mich waren. Der Wal und die Sauwand waren das Ziel, manchmal ist es halt nicht einfach starke Freunde zu haben. Beflügelt durch einen grandiosen Sieg von Hannover 96 kam es noch zu einer Erstbegehung: Subotnik 7a

Da ich also an den Felsen weniger ausrichten konnte, hier ein paar Bilder der etwas stärkeren Herren.

Zugegeben, es hat schon einen Moment gedauert, bis der Groschen gefallen war. Ein Brief ohne Absender und darin eine Karte mit einem bunten Bändchen, das mir aber irgendwie bekannt vorkam. Zum Glück gab es die Rückseite und ich war im Bilde. Stefan hatte ein altes Projekt von mir geklettert, welches ich ihm aufgrund anhaltender Schwäche meinerseits überlassen hatte. Ich habe mich sehr über diese kleine Nachricht gefreut – ein feiner Zug!


Auf den letzten Sonntag im Göttinger Wald hab ich mich schon ein wenig gefreut, denn es sollten einige nette Leute dort sein, sogar ein Exil-Oberbayer! Dort meint, die Rote Wand und die Appenroder Wand, sicherlich die zwei größten Spots im GöWald. Es kam wie es kommen musste, nette Leute, viel Klettern und zudem auch noch viel gelacht. Der Weg hat sich gelohnt und ich hatte auch noch Zeit Bilder zu machen, aber seht selbst…


Der Steinbruch bei Arenshausen war im vergangenen Jahr der neue Kletterspot zur GöWald-Party. Leider hatte ich für diesen Termin eine fadenscheinige Ausrede, wollte aber auch die neuen Felsen sehen, am Sonntag war es endlich soweit. Die A7 war weitgehend frei oder gut zu fahren und so war die etwas längere Anreise nicht so schlimm. Die ersten Einblicke auf die Wand fand ich noch nicht überzeugend, allerdings ist die “Headwall” ein ordentliches Kaliber, mit schönen Linien. Dank fehlender Risspraxis kann ich also nochmal hin, was aber mal überhaupt nicht schlimm ist! Schön war, dass Stefi und Clemens zum bouldern vorbeikamen und so gibts auch endlich mal wieder ein paar Boulderpics.


 

Gestern, auf der Fahrt nach Göttingen, habe ich festgestellt, dass ich im letzten Jahr nicht im Gö Wald gewesen bin – katastrophal! Vor allem wenn man da noch Projekte hängen hat, die immer weiter  Staub ansetzen.

Die Hauwand war das gestrige Ziel und schön war, dass auch ein paar Locals anwesend waren, die unter Begriffen wie G-Boys oder gern auch G-hadisten zusammengefasst werden 🙂 Ich konnte feststellen, das manche Routen trotz meiner Abwesenheit nicht leichter geworden sind, andere Mitreisende haben aber vielversprechende “Gos” gemacht. Naja und der Stefan ist halt alles “gecruised” – Respekt!


04Okt

GöWald – endlich mal wieder!

Es war ganz schön lange her, dass ich im Göttinger Wald zum Klettern gewesen bin. Noch viel Länger ist es allerdings her, dass ich meinen Lieblingsgöttinger Sven gesehen habe.

Gesten passte endlich alles und wir waren an der Hauwand bei fast schönstem Wetter. Das Klettern im GöWald unterscheidet sich doch deutlich vom Kalkklettern des Iths, so jedenfalls die Rückmeldung diverser Muskeln in meinem Körper!

Die Kletterpausen waren dank Beeke und Asra sehr kurzweilig, wenn Hunde, dann solche.