bouldern

Bouldern, Sonnenschein und ne Menge Blödsinn! So geschehen am letzten Wochenende bei Traumwetter und einschließlich einer Kurzführung für neue Projekte durch Arne Grage.

 


In letzter Zeit kamen ja  eher schlechte Nachrichten aus dem Göttinger Wald, der Grund dafür waren die Sperrungen einer Vielzahl von Naturfelsen. Auch deshalb war es schön mal wieder dort gewesen zu sein, zudem an Felsen, die neu für mich waren. Der Wal und die Sauwand waren das Ziel, manchmal ist es halt nicht einfach starke Freunde zu haben. Beflügelt durch einen grandiosen Sieg von Hannover 96 kam es noch zu einer Erstbegehung: Subotnik 7a

Da ich also an den Felsen weniger ausrichten konnte, hier ein paar Bilder der etwas stärkeren Herren.

50 Minuten Zustieg, was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt! Ein herrlicher Tag mit blauem Himmel und einem Schuhzuspiel, das sogar “Stockalon” von den Utah Jazz vor Neid hätte erblassen lassen. Nebenbei wurden auch schöne Boulder bezwungen und an der Dawn-Wall-Traverse gearbeitet 😉
Nur vereinzelte Herren mokierten sich über die Temperaturen und später über das Bouldern im Allgemeinen.
Der künstlerische Aussetzer meinerseits war sicherlich die “mannequin-challenge” als Foto, aber die Herren haben ALLES gegeben!


Die Fingergelenke zwicken noch etwas vom gestrigen Tag im frostigen Harz, was ich den recht kleinen Leisten zuschreiben möchte. Wider Erwarten wurde es gestern weniger kalt als befürchtet, was sicherlich am Gebiet gelegen hat, den “Huckepackenten”. Zum Teil Sonne auf den Blöcken, vorbeiziehende Kraniche am blauen Himmel und schöne Boulder – fast schon Wellnessurlaub.


Nachdem ein Teil unserer französischen Reisegruppe den Ort des Geschehens früher als wir verlassen hat und uns das Wetter nicht gerade wohl gesonnen war, blieb etwas Zeit für sightseeing in Milly-la-Foret. Ein netter kleiner Ort, mit einer alten hölzernen Markthalle und viel französischem Flair.

Die Blöcke trockneten leider nicht ab, da die Regenpausen weitgehend ausfielen – also nochmal hin, hilft nichts 🙂

 


In diesem Frühjahr gingen mir schlicht die Ausreden aus, nicht nach “Bleau” zu fahren. Bislang war ich immer der Meinung, wenn ich mich schon ins Auto setze, dann packe ich auch ein Seil mit ein und fahre noch ein Stück weiter Richtung Süden. Hier von den Vorzüge des Bouldermekkas im Süden von Paris zu schreiben ist müßig, dass haben schon genug vor mir getan. Die Aussage eines guten Freundes war aussagekräftig und umfassend genug: “…ist genau so gut, wie alle sagen.”

Bedauerlicherweise entsprach das Wetter nicht ganz der Qualität des Bouldergebietes und so gibt es genug Gründe nochmal nach Bleau zu fahren.

 


Der Klimawandel ist nicht mehr von der Hand zu weisen, aber so gute Möglichkeiten den Winter herum zu kriegen hätte ich nicht erwartet. Letzten Samstag waren die Bedingungen wieder top und so ging es ins schöne Langenstein. Neue Boulder angeschaut und bekannte Blöcke nochmal hochgeruckelt. Allerdings hoffe ich für nächstes Wochenende auf neue Gesichter vor der Kamera und starre gespannt auf mein Telefon.


Vor etwa zwei Wochen hat es geklappt, Ruben Firnenburg und ich hatten beide Zeit und haben uns im Pferdestall getroffen, um ein paar Bilder zu machen.

Die Lichtverhältnisse waren eher mäßig, aufgrund des bedeckten Himmels und die Bilder sehen sehr nach “Nachtbouldern” aus. Spaß hat es aber trotzdem gemacht und es ist schön zu sehen wie Rubi sich entwickelt hat – ganz schön fit der Typ!

 


23Okt

Thalwenden, bouldern

Von Thalwenden und den dortigen Bouldergebieten hab ich schon lange gehört und einige Bilder gesehen, nur leider war ich bislang nicht da – bislang. Letztes Wochenende passte dann plötzlich alles und los ging es nach Thüringen. Ziel war das so genannte “Fünf Finger Tal”, dort fand Anfang September der sportliche Teil der GöWald Party statt.

Acht Leute, genug Pads und ein Herbsttag von dem sich der letzte Sommer gerne eine dicke Scheibe abschneiden kann, waren optimale Voraussetzungen für einen  schönen Tag an den Felsen. Einige schöne Boulder waren dabei und so war ich hin und hergerissen zwischen klettern und knipsen. Itchy und Scratchy (aka Slaveblitze) haben den “Tag zur Nacht” gemacht und ich  hab eine Druckstelle am Zeigefinger. Beim Aussteigen aus dem Bus hab ich dann doch gemerkt, dass ich ausreichend platt war.

Leute, schön war´s mit Euch und sorry für das Blitzlichtgewitter!